Muster gesellschafterbeschluss auflösung gmbh

Die Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft (AG) kann einen Vorstandsbeschluss nicht anfechten, kann sich aber weigern, den Vonräten der Vorstandsmitglieder zuzustimmen und ihnen Entlastung zu erteilen. Wie bereits erwähnt (siehe oben 1.11 Aktionärsbeteiligung an der Unternehmensleitung), ernennt und entlässt der Aufsichtsrat, nicht die Hauptversammlung, die Mitglieder des Vorstands. So können die Aktionäre den Vorstand nur indirekt durch die Bestellung und Entlassung der Aufsichtsratsmitglieder beeinflussen. Überschreitet ein Unternehmen jedoch eine Schwelle von 500 Mitarbeitern, so muss ein Drittel der Aufsichtsratsmitglieder Arbeitnehmervertreter sein, die nicht von der Hauptversammlung ernannt werden. Überschreitet ein Unternehmen eine Schwelle von 2.000 Mitarbeitern (einschließlich seiner Tochtergesellschaften), müssen 50 % der Aufsichtsratsmitglieder Arbeitnehmervertreter sein, der Aufsichtsratsvorsitzende ist jedoch regelmäßig Aktionärsvertreter. (3) Ein Beschluss zur Erhöhung der Verpflichtungen, an die die Aktionäre nach der Satzung verpflichtet sind, kann nur mit Zustimmung aller beteiligten Aktionäre gefasst werden. Neben gesetzlich vorgesehenen Aktionärsrechten können besondere Privilegien für Aktionäre vertraglich festgelegt werden. Diese Privilegien müssen in der Satzung des Unternehmens geregelt werden. Nach deutschem Recht hängen die Meldepflichten in Bezug auf die Aktionärsinteressen an der Gesellschaft davon ab, ob das Unternehmen börsennotiert ist oder nicht. Für börsennotierte Unternehmen sieht das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) Meldepflichten in Bezug auf den Kauf oder Verkauf von Aktien vor, wenn bestimmte Schwellenwerte erreicht sind. Diese Berichtspflichten dienen unter anderem dazu, sicherzustellen, dass sowohl das Unternehmen als auch andere Aktionäre über die Änderung der Stimmenverteilung informiert werden.

Die Meldeschwellen beginnen bei 3 % und steigen in verschiedenen Stufen auf 75 %. Für den Fall, dass eine solche Schwelle erreicht wird, müssen Aktienkäufe und -verkäufe innerhalb von vier Handelstagen dem Unternehmen und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gemeldet werden. Kann die Zahlung des ausstehenden Betrags nicht von rechtsveranlagten Unternehmen eingezogen werden, kann das Unternehmen die Aktie im Wege einer öffentlichen Versteigerung veräußern lassen. Jede andere Form des Verkaufs ist nur mit Zustimmung des ausgeschlossenen Aktionärs zulässig. (1) Enthält die Satzung keine Bestimmungen über die Höhe des Grundkapitals oder über den Zweck der Gesellschaft oder sind die bestimmungen in der Satzung über den Gegenstand der Gesellschaft nichtig, so kann jeder Aktionär, jeder Direktor und, wenn ein Aufsichtsrat bestellt wurde, jedes Mitglied des Aufsichtsrats , im Wege einer Klage, damit die Gesellschaft für nichtig erklärt wird. (3) Die Anteilseigner können von der Verpflichtung zur Zahlung von Kapitaleinlagen auf der Grundlage einer Kapitalherabsetzung höchstens in Höhe der Beitragszahlung befreit werden, um die das Grundkapital herabgesetzt wurde. Auf der Hauptversammlung kann jeder Aktionär einer Aktiengesellschaft (AG) vom Vorstand Informationen über die Angelegenheiten der Gesellschaft anfordern. Umstände außerhalb des Unternehmens gelten als Angelegenheiten der Gesellschaft, wenn sie eine rechtliche oder sachliche Verbindung mit der Gesellschaft haben. Offenlegungsanträge können im Allgemeinen nur in dem Umfang gestellt werden, der für eine ordnungsgemäße Bewertung der Tagesordnungspunkte der Hauptversammlung erforderlich ist. (3) Die Handlung wird nur auf Antrag der Gesellschaft verfolgt. Hat ein Direktor oder ein Liquidator die Handlung begangen, so sind der Aufsichtsrat und, wenn es keinen Aufsichtsrat gibt, von den Aktionären bestellte Sondervertreter befugt, einen solchen Antrag zu stellen.

Hat ein Mitglied des Aufsichtsrats die Handlung begangen, so sind die Direktoren oder die Liquidatoren befugt, einen solchen Antrag zu stellen.