Mini-Kabob

Ich hatte dir ja bei meinem ersten Bento-Eintrag versprochen, dass ich das Rezept poste. Mittleweile gab es Kabob mehrmals im Mini- und einmal im Großformat. Herr Sidney und ich essen das hin und wieder abends beim fernsehen. Kalt schmecken die Spießchen hervorragend.

Du brauchst:
2 Schweineschnitzel
1 1/2 TL Zucker
Salz
Pfeffer
Paprika
Knoblauchpulver
Zwiebelpulver
etwas Wasser
viel Sojasauce
Zahnstocher

 

Die Schweineschnitzel werden in 2cm breite und etwa 4-5cm lange Streifen geschnitten. Dann kommen sie in eine Schüssel. Nun mischst du die Gewürze unter. Eine bestimmte Reihenfolge gibt es nicht. Ich habe verschiedene Pfeffer- und Paprikasorten benutzt, da ich eig. immer mit soviel arbeite. Ich mag den Einheitsbrei nicht. Beim Chayennepfeffer und beim ungarischen Paprika aber eher vorsichtig würzen. Beides ist sehr scharf und nicht Jedermanns Geschmack. Dann kommt Sojasauce dazu und etwas Wasser um eine bessere Marinade zu erhalten. Ich kann dir nicht genau sagen, wie viel Pfeffer oder Salz du verwenden musst, das ist eine Gefühlssache. Aber ich arbeite immer mit einem Teelöffel und im Schnitt kommt pro Gewürz etwa ein halber bzw. ein drittel Teelöffel ins Fleisch. Nur beim Paprika edelsüß geh ich nicht so sparsam mit um. Der hat nämlich einen echt leckeren Eigengeschmack.

Achte darauf, dass das gesamte Fleisch etwas von der Marinade abbekommen hat und lass das Fleisch etwa eine viertel bis halbe Stunde ruhen. So kann die Marinade besser ins Fleisch einziehen und gerade, wenn man statt Schwein z.B. Pute oder so nimmt, umgeht man, dass es beim Braten zäh wird.

Jetzt kommt der Teil, der mir immer am meisten Spaß macht. Ich zieh dafür immer Acrylhandschuhe an, weil es doch eine ziemliche Sauerei werden kann. Nimm dir die Zahnstocher und fang an das Fleisch aufzuspießen. Du kannst ruhig großzügig sein, da die Spieße nicht sonderlich groß sind, braucht man auch nicht viel von dem Zahnstocher um sie zu halten.
Ich habe mittlerweile auch schon Kabob mit Schaschlikspießen gemacht. Das schmeckt zwar auch, aber mir sind die Kleinen doch lieber.

Während du am Aufspießen bist, kannst du eine Pfanne auf die Herdplatte stellen. Ich mach immer noch einen Spritzer Olivenöl in die Pfanne. Schmeckt gut und ist gesünder als Butter. Lass die Pfanne einmal richtig heiß werden und stell sie dann auf mittlere Stufe. Nach und nach nun die Spieße in das heiße Öl geben. Das spritzt und brutzelt gewaltig. Hier eignet sich ein Spritzschutz, den man über die Pfanne legen kann, ganz gut. Allerdings nervt mich das Teil persönlich. Lass die Spieße nun von allen Seiten insgesamt drei Minuten anbruzeln, bis sie eine schöne Farbe bekommen haben. Jetzt machst du den Herd aus und lässt die Spieße noch etwas in der warmen Pfanne liegen, damit das Fleisch auch innen schön durch wird.

Wir lassen die fertigen Spießchen im Regelfall etwas abkühlen, auch wenn sie warm schon richtig lecker sind. Dazu passen hervorragend Onigiri und angedünstetes Gemüse.

Ich wünsch dir viel Spaß beim Nachkochen!


 
 
 

1 Kommentar

  1. Die sehen richtig lecker aus. Danke für das Rezept das muss ich mal nachkochen.

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