Kleines Fotografielexikon

Hallo,
ich habe hier ein kleines Fotografie-Lexikon für dich zusammen gestellt, das immer wieder erweitert wird. Hier werden primär die Grundbegriffe in der Fotogafie festgehalten. Wenn dir noch was fehlt, dann gib Bescheid.

A
Auflösung – Die Auflösung bestimmt die Detailgenauigkeit bei der Wiedergabe des Bildes. Hierbei wird in Rasterpunkte pro Zoll oder Zentimeter gerechnet.

Auslöser – Der Auslöser befindet sich oben auf der Kamera und dient dazu, auszulösen. Man gibt der Kamera den Befehl das Bild aufzunehmen. Es gibt verschiedene Arten von Auslösern: Fernauslöser, Drahtauslöser, Kabelauslöser, etc.

B
Bajonettverschluss – Hierbei handelt es sich um den Verschluss von Kamera und Objektiv

Belichtung – Bei der Belichtung wird der CCD-Chip oder der Film dem Licht ausgesetzt um das Bild zu erzeugen

Belichtungszeit – Die Belichtungszeit gibt an, wie lange ein Film/der Sensor belichtet werden

Bildrauschen – Bildrauschen ist ein typisches Problem bei Bildern, die Nachts oder im Dämmerlicht aufgenommen werden. Bildrauschen entsteht z. B. auch wenn der ISO zu hoch ist. Viele Fotografen nutzen das Rauschen um ihren Bildern einen gewissen Touch zu verleihen

Blende – Die Blende ist die lochförmige Öffnung beim Objektiv. Sie lässt sich manuell schließen und öffnen. Im Allgemeinen gilt, je weiter die Blende offen ist (niedrige Zahl) desto mehr Licht fällt ein. Ist die Blende geschlossen (hohe Zahl), kommt weniger Licht rein. Die Blende regelt auch die Schärfentiefe. Man sagt auch: Wenn die Sonne lacht, nimm Blende acht.

Blendenautomatik – Bei der Blendenautomatik wählt der Fotograf die Verschlusszeit selbst und die Kamera gibt die Blendeneinstellung vor.

Brennweite – Bei der Brennweite handelt es sich um den Abstand in Millimeter zwischen Objektiv und Aufnahmebereich. Bei hoher Brennweite wird das Bild herangezoomt, bei niedriger Brennweite wird das Bild kleiner.

C
Camera Obscura – Hierbei handelt es sich um einen geschlossenen Kasten, der an einer Seite ein Loch besitzt. Durch dieses Loch wird auf die gegenüberliegende Seite ein Bild projiziert. Die Projektion ist allerdings um 180° gedreht. Aristoteles berichtete im 10. Jahrhundert v. Chr. von dieser Camera, die von Girolamo Cardano mit einer Sammellinse bestückt und als Zeichenhilfe benutzt wurde.

CCD – CCD steht für „Charged Coupled Device“ und meint einen bei Digitalkameras meistverbreiteten Bildwandler. Der CCD-Bildwandler hat die Aufgabe, elektrische Ladung zeilenweise von einem Pixelelement zum anderen zu wandeln.

CMYK – CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key. Key steht für schwarz. Diese vier Farben werden im Druck verwendet.

Compactflash – Dies steht für ein Speicherkartenmedium

D
Digitalzoom – Unter digitalem Zoom versteht man die Eigenschaft eine Kamera mithilfe von speziellen Algorithmen, die Größe eines Fotos künstlich hochzurechnen, was einem Heranzoomen durch ein Teleobjektiv nachempfunden ist. Dieser Vorgang geht aber immer zu Lasten der Bildqualität und stellt keinen Ersatz zum optischen Zoom dar.

DPI – DPI steht für Dots per Inch. Das ist eine Maßeinheit, die angibt, wie viele Punkte auf einem Inch Platz finden. Je mehr Punkte das sind, desto besser ist die Druckqualität

E
Exif – Exif steht für Exchangeable Image File und beschreibt ein Dateiformat, das zum Austausch von Bilddateien dient. Jede Datei setzt sich aus Informationen zusammen, wie z. B. Kameratyp, Brennweite, Uhrzeit, Datum, etc.

Festbrennweite – Kameras, die über keinerlei Zoom verfügen und somit im Brennweitenbereich keine Änderungen zulassen, verfügen über eine so genannte Festbrennweite. Der Bildausschnitt kann dann nur durch den Fotografen selbst bestimmt werden, indem er sich näher zum Motiv stellt oder einen größeren Abstand hält. Für SLRs oder DSLRs gibt es Festbrennweitenobjektive. Vor einigen Jahren galt das 50mm-Objektiv als Standard, heute legt man dafür eine Menge Geld hin.

Filter – Ein Filter ist eine Linse, die auf das Objektiv aufgeschraubt wird. Durch einen Filter kann man z. B. verhindern, dass Lichtpunkte auf dem Bild entstehen. Es gibt auch so genannte Kreativfilter, die das Bild schon während der Aufnahme verändern. Zu ihnen zählen die Diffuser, Gitter, Farbfilter, etc. Filter werden oft zum Schutz der Linsen aufgeschraubt. Meist handelt es sich hierbei um einen UV-Filter.

F
Fokus – Der Fokus beschreibt einen Punkt, der auf einer Ebene parallel zum Objektiv liegt und das Bild an dieser Stelle scharf werden lässt.

Format – Das Format beschreibt die Abmessungen und das Seitenverhältnis eines Bildes. Das typische Kleinbild-Format weist ein Seitenverhältnis von 3:2 (24×36 mm Format) auf. Die meisten Digitalkameras hingegen verfügen über das 4:3 Format, welches bei einigen Kameramodellen auch manuell auf 3:2 umgestellt werden kann.

G
Gegenlichtblende – Eine Gegenlichtblende ist zumeist aus Kunststoff und kann vorn auf das Objektiv geschraubt werden. Sie verhindert Streulicht, wenn man Gegenlichtaufnahmen machen möchte.

H
High-Color – High-Color beschreibt die Darstellung eines Fotos oder Druckergebnisses mit mindestens 32.000 Farben.

High-Key – Unter High-Key versteht man Aufnahmen, die wenig bis keine Schwarz-Anteile haben und zumeist aus viel weiß und einigen hellen grauen/farbigen Schatten bestehen. Der Gegensatz dazu sind Low-Key-Aufnahmen.

I
IS – IS steht abkürzend für das englische „Image Stabilizer“ und meint die Funktionalität eines Bildstabilisators, der bei vielen Camcordern anzutreffen ist, aber auch bei einigen Digitalkameras (oftmals mit hohen Brennweiten) zum Einsatz kommt, um eine verwacklungsfreie Aufnahme zu ermöglichen.

Iso – Der Iso (auch ASA) beschreibt die Lichtempfindlichkeit des Films/Sensors. Je niedriger die gewählte Lichtempfindlichkeit ist, desto heller muss die Umgebung sein (z.B. Iso 100 bei strahlendem Sonnenschein). Je höher die Lichtempfindlichkeit gewählt wird, desto dunkler kann die Umgebung sein. Die Problematik hierbei ist ein erhöhtes Bildrauschen.

J
JPEG – JPEG steht abkürzend für „Joint Photographic Experts Group“ und stellt eines der meistverbreiteten Dateiformate im Bereich der Bild- und Grafikdaten dar. Das JPEG Format erlaubt die Kompression von Bildern zu Gunsten der Dateigrösse zu verringern. Hierbei gehen je nach Kompressionsgrad viele bis weniger viele Bildinformationen verloren, was beim späteren Drucken mehr oder weniger stark ins Gewicht fällt. Eine hohe Kompressionsstufe wäre dafür unangebracht.

K
Kalibrierung – Bei der PC-basierten Bildbearbeitung nennt man die farbliche Abstimmung verschiedener Hardware Kalibrierung. Oftmals werden Farbe, Helligkeit und Kontrast des Monitors mit dem Ergebnis des Druckers abgeglichen, um einheitliche Resultate zu erzielen.

Kartenlaufwerk – Als Kartenlaufwerk (auch Kartenlesegeräte genannt) sind externe, über die USBSchnittstelle angeschlossene Geräte zu verstehen, die in der Lage sind diverse Wechselmedien auszulesen (z. B. Compactflash-Cards, MemoryStick, SD-Cards, SmartMedia-Cards etc.). Bei neueren Komplettrechnern, findet sich oftmals ein Kartenleselaufwerk direkt an der Frontseite in einem 5 1/4 Zoll Einschub eingelassen. Kartenlaufwerke vereinfachen den Umgang mit digitalen Bildbeständen der Kameras, da eine direkte Verbindung zwischen PC und Kamera selbst zum Auslesen der Speicherkarten nicht mehr hergestellt werden muss.

Kleinbildformat – Damit wird das aus der analogen Fotografie bekannte Filmformat (35 mm – 24×36 mm) bezeichnet. Die Angabe der Brennweite von Objektiven erfolgt in der Regel in Anlehnung an dieses Kleinbildformat.

Komprimierung – In der Fotografie oder im PC-Alltag spricht man meistens von Komprimierung, wenn es um die Reduzierung der Dateigrösse geht, ohne Dateiverlust zu erleiden. Programme wie Winzip, 7-ZIP oder Winace sind bekannte Programme zum Packen von Daten. Auch das JPEG-Grafikformat ist zur Komprimierung von Bilddaten bestens gerüstet. Konverter Unter Konverter versteht man einen Objektivvorsatz, um die Brennweite entsprechend zu verlängern oder zu verkürzen.

L
LCD – LCD steht abkürzend für „Liquid Crystal Display“ und meint eine Flüssigkristallanzeige. Das LCD existiert, ähnlich wie die Bildröhre eines Fernseher, als Monochrom- oder Farbanzeige. LCD Bildschirme im Bereich der Digitalkameras dienen als Sucher und zur Darstellung bzw. Betrachtung geschossener Bilder auf der Speicherkarte. Bei Spiegelreflex-Digitalkameras dienen LCD-Bildschirme bauartbedingt nur der Wiedergabe von Bildern.

Lichtstärke – Die Lichtstärke setzt die größte Öffnung des Objektivs zur Brennweite ins Verhältnis. Die Lichtstärke entspricht der kleinsten Blendenzahl, also der größten Blendenöffnung und findet sich als Angabe auf dem äußeren Rand der Kameraobjektive als Zahlenwert aufgedruckt. Die durchschnittliche Lichtstärke heutiger Kameras liegt zwischen 2,0 und 4,0.

Linse Die Linse beschreibt ein durchsichtiges Medium aus Kunststoff oder Glas, das durch exakt geformte Kugelflächen begrenzt wird. Eintretendes Licht wird durch die Linse gebrochen und verändert seine Streuwirkung. Da zumeist unterschiedliche Linsen in einem Objektiv arrangiert werden (meist Sammel- und Zerstreuungslinsen) gelingt eine optisch korrekte Darstellung des Motivs auf der Bildebene.

M
Megapixel Megapixel stellt einen Richtwert zur Bestimmung von Auflösungen bei Digitalkameras dar. Der Bildwandler einer Digitalkamera verfügt pro Megapixel in etwas über 1 Million Pixel. Die Anzahl der Megapixel sagt aber nichts über die Bildqualität aus. Besonders beim Kauf der ersten Digitalkamera wird die Anzahl der Megapixel oftmals überbewertet und fälschlicherweise als Garant für gute Digitalkameras verstanden.

Mehrfeldautofokus – Im Gegensatz zu normalen Autofokus-Verfahren ist das Mehrfeldautofokus in der Lage, nicht nur auf die Bildmitte scharf zu stellen, sondern auch auf diverse Punkte, die außerhalb liegen. Je nach Kameratyp können diese Punkte auch manuell ausgewählt werden. Die Scharfstellung erfolg auf einen der Punkte, die der Fotograf bestimmt.

MemoryStick – Der MemoryStick ist ein Speicherkartensystem, welches von der Firma Sony entwickelt wurde. Daher findet sich dieses Speicherformat ausschließlich in Digitalkameras und MP3-Playern der Firma Sony wieder. Der MemoryStick ist per Adapter aufwärtskompatibel zum PCMCIA-Standard und kann auch – ebenfalls in Verbindung mit einem Adapter über ein herkömmliches 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk ausgelesen bzw. beschrieben werden. Aufgrund der Proprietären Stellung dieses Speichermediums, ist es im Vergleich zu anderen Speichermedien (z. B. Compactflash, SD-Card) zu teureren Preisen im Handel
verfügbar.

Microdrive – Das Microdrive entspricht einer Mini-Festplatte und wurde von der Firma IBM entwickelt. Das Microdrive entspricht dem Compactflash-II-Format, stellt aber hinsichtlich Firmware der Kamera und Stromversorgung weitere Bedingungen an die Eigenschaften der Digitalkamera selbst.

Mittelformat – Mittelformat beschreibt das analoge Rollfilm-System, welches größere Aufnahmeformate als das Kleinbildformat ermöglicht. Als Standardformat finden sich heute die Maße 4,5×6 cm, 6×6 cm, 6×7 cm und 6×9 cm. Mittelformat-Kameras verfügen über Lupenschacht oder Spiegelreflexsucher.

Mittenbetonte Integralmessung – Unterschiedliche Motive verlangen nach unterschiedlicher Belichtungsmessung. Bei Motiven mit konstanter Kontrastverteilung wird häufig die mittenbetonte Integralmessung verwendet.

Motivprogramm – Motivprogramme sind auf bestimmte Aufnahmesituationen fest definierte Einstellungen der Kamera, die völlig automatisch Blende, Verschlusszeit etc. vorgeben und als Erleichterung für Schnappschüsse und Fotografieeinsteiger gedacht sind. Zu den häufigsten Motivprogrammen zählen der Sportmodus, Panoramaeinstellungen, Funktionen für Porträt- oder Nahaufnahmen.

N
Negativ – Als Negativ bezeichnet man in der Fotografie das Resultat eines entwickelten Films. Sofern zuvor belichtet, zeigen sich die Aufnahmen in so genannten komplementären Helligkeitswerten. Das Negativ ist die Grundlage für die Vervielfältigung von Aufnahmen herkömmlichen Fotofilms.

Nahgrenze – Die Nahgrenze ist der geringstmögliche Abstand zum Objekt, ab dem die Kamera scharfstellen kann. Im Durchschnitt liegt dieser Wert bei ca. 5 Meter. Mittlerweile gibt es auch Kameras, die eine Entfernung von 2 Metern ermöglichen, was einen neuen Aspekt in der Makrofotografie aufzeigt.

Nahlinse – Eine Nahlinse wird, ähnlich wie ein Filter, vorne auf das Objektiv geschraubt. Sie fungiert quasi als Lupe, ohne jedoch die Nahgrenze zu verkürzen (was bei einem Makrokonvertern der Fall wäre). Die Stärke der Linsen wird in der Regel in Dioptrien gemessen.

O
Objektiv – Ein Objektiv dient zur Abbildung eines Motivs und soll eine korrekte Belichtung sowie ein scharfes Foto möglich machen. Bei Kompaktkameras sind Objektive fest verankert, während bei einer Spiegelreflexkamera je nach Aufgabenschwerpunkt das Objektiv gewechselt werden kann. Hierbei wird zwischen Tele-, Makro-, Weitwinkel und Normalobjektiven unterschieden, wobei einige von ihnen nur über eine Festbrennweite verfügen, andere wiederum nicht.

Optischer Zoom – Der optische Zoom ist – anders als der digitale Zoom, bei dem die Kamera via einer Algorithmusberechnung lediglich einen Bildausschnitt vergrößert und somit die Qualität des Fotos drastisch sinkt – ein „echter“ Zoom, da bei ihm ein spezielles Linsensystem von Nöten ist.

P
Pixel – Dies ist das Kürzel für „Picture Cell“. Hierbei handelt es sich um einzelne Bildzellen. Bei Digitalkameras besteht der Bildwandler aus einer riesigen Masse solcher Bildzellen. Sie setzen Licht in Spannung um, um später in ihrer Gesamtheit das Abbild des Motivs zu ergeben.

Programmautomatik – Die Programmautomatik von Digitalkameras übernimmt die Einstellung von Blende und Verschlusszeit völlig automatisch und kann somit einen Geschwindigkeitsvorteil beim Fotografieren bedeuten (Schnappschüsse). Bei den meisten Kameras ist die Programmautomatik durch den Buchstaben „P“ kenntlich gemacht.

PPI – PPI steht abkürzend für „pixel per inch“ und meint die maximale Anzahl von Bildpunkten (Pixel) pro Inch (2,54 cm), die vom Bildwandler einer Digitalkamera oder Scanner erfasst werden können.

R
RGB – RGB steht abkürzend für die Farben Rot, Grün und Blau, die zusammen die Grundfarben für die additive Farbmischung bilden.

S
Scan – Ableitung vom englischen „Scanner“ und meint das Resultat eines Importvorgangs mittels Scanner-Hardware (z. B. Dokumente, Fotos, Magazin-Seiten, etc.)

Schärfentiefe – Die Schärfentiefe beschreibt den Bereich eines Bildes, wo sich die Schärfe räumlich ausdehnt. Abhängig ist die Schärfentiefe von der gewählten Blendenzahl, Brennweite und Fokuspunkt.

Selbstauslöser – Der Selbstauslöser verzögert den Verschlussvorgang beim Fotografieren. Praktische Anwendung findet die Funktion, die an nahezu allen Kameras zu finden ist, bei Aufnahmen, die den Fotografen mit beinhalten oder bei längeren Belichtungsphasen, um Unschärfe durch Verwacklung zu minimieren.

Serienfunktion – Die Serienfunktion ermöglicht das schnelle Schiessen von Fotos. Ideal zeigt sich die Serienfunktion beim Schiessen von Fotos unter schwierigen Bedingungen und erhöht somit die Wahrscheinlichkeit verwacklungsfreier Fotos. Selbst moderne Digitalkameras können aufgrund eines hohen Arbeitsspeichers eine fixe Abfolge von Fotos realisieren. Das endgültige Speichern der Aufnahmen auf dem Speichermedium erfolgt in der Regel nach Aufnahmeende.

Spiegelreflexkamera – Bei Spiegelreflexkameras wird das anvisierte Bild über Spiegelkonstruktionen in den Sucher gelenkt. Der hoch klappende Spiegel beim Auslösen sorgt für das Auftreffen des Lichts auf der Bildebene, wobei sich gleichzeitig der Verschluss öffnet. Anstelle dieser „Klappspiegel“ kommen in manchen Kameras bestimmte Prismen oder teildurchlässige Spiegel zum Einsatz. Der besondere Vorteil von Spiegelreflexkameras ist das im Sucher dargestellt Bild, welches eine sehr realistische Vorschau auf das zu erwartende Foto ermöglicht.

Stativ – Kameras werden auf Stativen befestigt, um bei langen Verschlusszeiten ein verwacklungsfreies Bild zu ermöglichen. Das Stativ verhilft der Kamera zu einem sicheren Stand. Man unterscheidet Dreibein-, Einbein- und Mini-Stative (Tischstativ). Stative sind in der Regel in der Höhe einstellbar, wobei sich alle Füße sowie die Mittelstange variabel ausziehen lassen.

T
TIFF – Die Bezeichnung TIFF steht abkürzend für „Tagged Image File Format“ und benennt ein Dateiformat zur verlustfreien Speicherung von Bilddaten. Oftmals wird das TIFF Format durch eine verlustfreie Komprimierungsmethode ergänzt (LZW-Komprimierung).

True Color – Die Begrifflichkeit „True Color“ meint die Darstellung von Bildern, Fotos oder den Ausdruck selbiger in „echten Farben“. Grundlage betreffender Bilder st die Farbdarstellung in mindestens 16-Bit.

U
Unterbelichtung – In der Fotografie wird von Unterbelichtung gesprochen, wenn das Bild zu kurz belichtet wurde und somit eine unrealistische, zu dunkle Darstellung (bis hin zu einem komplett schwarzen Bild) erfolgt. Das Gegenteil davon ist die Überbelichtung, bei der helle Bereiche auf dem Bild fast weiß wirken.

V
Vollautomatik – Die Aufnahme unter Zuhilfenahme der Vollautomatik befreit den Fotografen in der Regel von sämtlichen manuellen Einstellungen. Im Wesentlichen wird dabei die Verschlusszeit und Blende von der Kamera automatisch eingestellt. Aber auch der Weißabgleich und Blitzzündung und andere Parameter können dabei von der Kamera übernommen werden.

W
Weitwinkel – Anders, als bei Kompaktkameras, lassen sich bei diversen Kameras die einzelnen Objektive je nach Aufgabenstellung (Weitwinkel-, Tele-, Nahbereich) wechseln. Dieses, vornehmlich von Spiegelreflexkameras bekannte Verfahren wird durch Wechselobjektive realisiert.

Weißabgleich – Der Weißabgleich dient der Anpassung der Kamera an vorherrschende Lichtverhältnisse. Je nach Kamera kann der Weißabgleich anhand eines weißen Papierblatts oder Gegenstand manuell abgestimmt oder auf fest definierte Parameter (oftmals für „Tageslicht“, „Bedeckt“, „Kunstlicht“ etc) eingestellt werden. Bei der Programmautomatik übernimmt die Kamera den Weißabgleich automatisch, so dass keine weiteren Interaktionen des Fotografen erforderlich
sind.

Weitwinkel – Weitwinkel beschreibt einen besonderen Brennweitenbereich bei Objektiven, die den Aufnahmebereich vergrößert. Der Brennweitenbereich bei Weitwinkelobjektiven liegt zwischen 0 und 35 mm. Von Superweitwinkel wird bei Werten von 24 Grad oder weniger gesprochen. Der Bildwinkel selbst liegt in der Regel zwischen 65 und 180 Grad. Klassifizierung der Objektivbrennweiten. Weitwinkelobjektive glänzen auch durch eine große Schärfentiefe.

Z
Zeitautomatik – Im Gegensatz zur Blendenautomatik stellt der Fotograf bei der Zeitenautomatik lediglich die Blendenzahl auf gewünschte Größe ein und die Kamera regelt dazu automatisch die passende Belichtungszeit entsprechend der Gegebenheit ein. Im Kameramenü wird die Zeitenautomatik durch den Buchstaben „A“ bzw. „AV“ gekennzeichnet.

Zoomobjektiv – Zoom- oder Teleobjektive sind in der Lage, die Brennweite elektrisch oder mechanisch zu regeln.


 
 
 

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