Frühlingsteller mit Brechbohnen

Hallo,

dank Steffi vom Nekobento-Forum kam ich auf die Idee, einen Frühlingsteller mit Brechbohnen zum Abendessen zu zaubern. Wir haben im Forum nämlich einen Thread, indem es darum geht, Zutaten zu verwerten, wenn man mal keine Idee hat. So ging es mir heute. Und da das Essen echt gut war, hab ich mir gedacht, lasse ich dich daran teilhaben.

Du brauchst:
(für zwei Personen)
2 Koteletts
15-20 kleine Kartoffeln (aus dem Glas)
1 Kohlrabi
2-3 kleine Karotten
1 kleine Dose Brechbohnen (400gr/220gr Abtropfgewicht)
Butter
Gewürze
Öl

Die Karotten und die Kohlrabi schälen. Dann beides waschen und in kleine Stücke schneiden. Ich mach sie im Regelfall mundgerecht, wie wenn ich Gemüse für den Wok zubereite. Wie man unschwer erkennen kann, hab ich für Herrn Sidney und mich zwei Karotten und eine kleine Kohlrabi genommen. Ich persönlich liebe Kohlrabi ja, aber in manchen Dingen unterscheiden Göttergatte und ich uns halt.

Während ich mit Gemüse schnippeln beschäftigt war, hat sich Herr Sidney um die Bohnen gekümmert. Normalerweise bin ich kein Fan von Dosengemüse, aber diesmal gings nicht anders. Ich hab mich für die kleine Dose vom Penny entschieden. Das war nicht so viel, wie in diesen großen Dosen, die man nie leer bekommt. Herr Sidney hat die Bohnen nur abgeseiht und sie mir dann brav hingestellt.

Nachdem das Gemüse geschnitten ist, wird ein Topf aufgesetzt. Ich habe – dummerweise – einen kleinen Topf gewählt, ich denke, beim nächsten Mal nehme ich einen etwas größeren.
Nun schneidet man kleine Flocken von der Butter ab und bedeckt damit den Boden des Topfes. Nach und nach gibt man nun Kohlrabi und Karotten hinzu. Anschließend legt man erneut einige Flocken Butter auf das Gemüse. Nun stellt man die Herdplatte auf die höchste Stufe. Sobald die Butter geschmolzen ist, das Gemüse regelmäßig umrühren und dann den Herd auf mittlere Stufe stellen. Jetzt macht man den Deckel auf den Topf. Im weiteren Verlauf das Gemüse immer wieder umrühren.

Während das Gemüse in der Butter vor sich hingart, kann man in Ruhe 15-20 Kartoffeln aufschneiden. Ich benutze für Bratkartoffeln gern die fertig Geschälten aus dem Glas vom Kaufland. Das geb ich gerne zu. Da wir nicht viele Kartoffeln essen (ich mag eigentlich keine Kartoffeln), würden Frische bei uns nur verkommen. Von den Kartoffeln im Glas – die sind etwa 3cm im Durchmesser – reichen 15-20. Ich weiß nicht, wie viele du nehmen müsstest, wenn du Frische kaufst. Die Kartoffeln schneidest du nun in Scheiben und stellst sie beiseite.

Nun würzt du das Fleisch. Ich habe mich für Meersalz, Chayennepfeffer, ungarischen Paprika und edelsüßen Paprika entschieden. Dann gibst du etwas Olivenöl in eine Pfanne und brätst das Fleisch ordentlich von beiden Seiten an. Während das Fleisch vor sich hinbruzelt, nimmst du eine zweite Pfanne. In diese gibst du etwas Butter und die Kartoffeln. Die Kartoffeln werden ähnlich wie das Fleisch gewürzt. Laut Herrn Sidney ist mir heute offenbar der Pfeffer ausgerutscht. Ich weiß gar nicht, was er meint. Das Fleisch wird, aller Wahrscheinlichkeit nach, vor dem Rest fertig sein, darum habe ich meinen Backofen aufgeheizt und das fertige Fleisch auf einem Teller in den ausgeschalteten Ofen gestellt. So bleibt es schön warm. Sobald das Fleisch im Ofen ist, gibst du nun die Bohnen zum Gemüse. Sie kommen erst so spät dazu, weil sie in der Dose schon relativ weich geworden sind und wenn sie zu lange garen, zerfallen sie. Sobald du nun die Bohnen untergerührt hast, gibst du noch etwas Butter hinzu und machst den Deckel wieder auf den Topf. Nun widmest du dich in aller Ruhe deinen Kartoffeln. Herr Sidney und ich mögen sie etwas krosser. Sobald auch die Kartoffeln fertig sind, kannst du das Essen auf die Teller verteilen. Guten Appetit!


 
 
 

9 Kommentare

  1. Armin Setzer sagt: Antworten

    DAS würde ich jetzt auch essen! *njam* Sieht lecker aus!

Kommentar verfassen