Any Cherubim: Mea Suna – Seelensturm 1

Wie du ja weißt, bin ich eine ziemliche Leseratte. Vor einigen Monaten bin ich über unsere allseits geliebte und gehasste blauweiße Community auf die Autorin Any Cherubim gestoßen. Wir sind beide Mitglieder in den selben Gruppen und dabei ist mir aufgefallen, dass sie ihr Buch „Mea Suna – Seelensturm“ selbst bewirbt. Das kam mir seltsam vor, wo doch normalerweise die Verlage und auch die Buchhändler die Werbung übernehmen. Eine Autorin, die ihr eigenes Buch bewirbt? Kurzerhand knüpften wir eine Onlinefreundschaft und begannen uns zu unterhalten. Über das Schreiben, das Dasein als Autorin, über die eigene Vermarktung bis hin zum Schritt der ersten Veröffentlichung. Wir verstanden uns gut und als sie mir dann ein Rezensionsexemplar zukommen ließ, war ich wirklich happy! Nicht oft sind Autoren bereit einem potentiellen Leser ein Rezensionsexemplar zu geben. Viel zu hart umkämpft ist jedes verkaufte Buch. Ich kann das durchaus verstehen, denn immerhin verdienen Autoren ihr Geld damit und jedes Buch, das sie quasi verschenken, ist Geld, das ihnen später in ihren Einnahmen fehlt. Umso begeisterter bin ich dann, wenn mir ein Autor – in diesem Fall Any Cherubim – ein Exemplar überlässt, damit ich dir auf Occupatio davon erzählen kann!

Any Cherubim: Mea Suna – Seelensturm 1

Im ersten Band von Mea Suna geht es um Jade Lewis, die zufällig ein Gespräch ihres Onkels belauscht, bei dem sie erfährt, dass ihre Zwillingsschwester Amy in Lebensgefahr schwebt. Der Taluri – ein eiskalter Killer – soll sie töten und Jade fasst den Entschluss ihre Schwester zu beschützen. „Er war ein Taluri, gefährlich, stark und geheimnisvoll. Und obwohl mir klar war, dass er meine Schwester töten würde, war ich fasziniert von ihm.“
Doch wie es bei interessanten Büchern nunma ist, es kommt immer anders als man denkt, denn der Taluri löst in Jade verwirrende Gefühle aus. Kommt sie hinter sein düsteres Geheimnis?

Ich habe gerade erst angefangen das Buch zu lesen und bei über 700 Seiten erwartet mich noch so einiges. Aber auf den ersten 50 Seiten bekommt man schon ein sehr interessantes Gefühl für Any und ihre Schreibe. Ihr Stil ist geheimnisvoll und direkt. Sie macht keinen Aufhebens darum, dass Menschen wie auch Taluri Bedürfnisse haben, die es zu stillen gilt.
Noch erschließt sich mir nicht alles – wie auch, wenn mich noch so einiges erwartet? Und ich finde es gut, dass man nicht sofort mitten ins Geschehen hineinkatapultiert wird. Man weiß eig. nichts über die Protagonisten und wie es mit fremden Gesichtern üblich ist, lernt man sie Seite um Seite näher kennen und beginnt ein Urteil zu bilden – oder sie ins Herz zu schließen.

Ich bin wirklich gespannt, was mich noch erwartet und werde jetzt mal Herr Sidneys Tablet an den Rechner anstöpseln, damit ich weiterlesen kann! Sobald ich das Buch beendet habe, folgt eine neue und vollständige Rezension mit Resumé. Ich hoffe, du bleibst am Ball 😉 Wenn du dir aber schon vorher ein Bild vom Buch machen willst, kannst du es ganz einfach bei Amazon bestellen.


 
 
 

4 Kommentare

  1. Hast Du das Buch mittlerweile zu Ende gelesen?

    Was mich aber noch viel mehr interessieren würde wäre, was ihr so über Selbstmarketing etc. besprochen habt.
    Nun ist dieser Beitrag schon ein paar Tage alt, aber vielleicht bekommste das ja noch zusammen. Ich fände es sehr spannend.

    1. Sidney Sidney sagt:

      Hallo Arne,

      da erinnerst du mich an was 🙂 Ich wollte mir dringend das eBook aufs Handy ziehen, damit ich weiterlesen kann. Das Tablet ist so anstrengend und schwer .___. und dann ist in den letzten Monaten auch noch so viel passiert, dass ichs schlicht vergessen habe o.O

      Zum Thema Selbstmarketing haben wir eigentlich nicht viel gesprochen außer dass es oftmals die einzige Möglichkeit für einen Autor ist um überhaupt zu veröffentlichen. Verlage werden tagtäglich mit zig Manuskripten überschwemmt, dass es ein Wunder ist, wenn sie die überhaupt alle lesen. In der heutigen Zeit braucht man wirklich Connections oder eben eine Agentur (die ebenfalls wiederum Geld kostet) um professionell vermarktet zu werden.
      Wer aber für sich entscheidet, dass es ausreichend ist, wenn sein Buch 10, 20 oder auch 50 Mal verkauft wird, der ist im Selfpublishing wohl besser aufgehoben.

      Ich schreibe jetzt schon so viele Jahre an meinem Buch und bin nun endlich in der Position sagen zu können, dass mir mein eigener Schreibstil gefällt und dass ich Unmengen an Rotz, Wasser und Blut investiert habe um an diesen Punkt zu kommen, dass ich alles mir Menschenmögliche versuchen werde um mein Buch wirklich professionell verlegen zu lassen. DZV sind nicht gerade das, was ich mir für mein Werk vorstelle 🙂

      Solltest du noch Fragen haben, kannst du mich gern privat auf FB oder via eMail anschreiben 🙂

    2. arne sagt:

      Ich kann mir gut vorstellen, dass das als Autor schwierig ist, sein Werk an den Mann/die Frau zu bringen.

      Vom Grundgedanken her fühle ich mich ja in der D.I.Y.-Ecke sehr heimisch und würd es vermutlich selbst irgendwie probieren, allerdings nur, wenn ich nicht drauf angewiesen wäre, davon leben zu müssen.
      Über diese Problematik habe ich viel mit Bands gesprochen, die mit ihren Alben ja vor einem ähnlichen Problem stehen und auch da waren die Meinungen sehr gespalten. Deshalb interessiert es mich eben sehr, wie andere das so handhaben und was für Möglichkeiten die sehen und ob es nicht Mittel und Wege gibt, wie die einen von den anderen profitieren können.
      Denn es gibt ja bekanntlich viel zu viel gute Musik – und gleiches wird für Bücher gelten – die viel zu wenige Menschen erreicht.

      Was wird denn das für ein Buch, an dem Du da schreibst?

  2. […] und habe dort auch Rezensionen für Verlage oder Autoren online gestellt. Z.B. Any Cherubims „Mea Suna“ oder auch Kristjan Knalls „Stoppt die Klugscheißer: Ein […]

Kommentar verfassen