Chaosbeseitigung – Klappe die ERSTE

Seit dem 3.12. bin ich eigentlich ans Bett gefesselt. Eine Woche lang habe ich so gut wie nicht aufstehen dürfen, die Zeit danach war auch nicht besser. Grundsätzlich sollte ich mich laut meinem Arzt noch bis Weihnachten schonen. Aber da dies hier kein Singlehaushalt mehr ist und meine bessere Hälfte den ganzen Tag (und ich MEINE den ganzen Tag) arbeiten ist, bleibt so gesehen der Haushalt an mir hängen. Da ich meist nicht die Muse habe, in einem Rutsch aufzuräumen, gibt es jetzt sowas wie einen WiP. Fotos vorher und nachher.

Schau nicht so geschockt, ich weiß, hier herrscht Chaos.

To-Do:
– Wohnzimmertisch
– Couch
– Nähtisch
– Nähkram generell
– Badezimmer
– Küche
– Schlafzimmer

Warum so viel?
In den letzten zwei Wochen war ich bettlägrig und habe nicht aufstehen dürfen. Mein Lebensgefährte arbeitet momentan von 9 bis um 22 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt. Wenn er also heimkommt, ist auch nicht mehr viel mit Haushalt. Darum packe ich es jetzt an und mache hier Chaosbewältigung. Ich brauche ganz viel Motivation, denn in den letzten zwei Wochen ist wirklich so einiges liegen geblieben.

Hier siehst du „meine“ Computerecke. Es ist der Ausläufer der Couch, dort stehen mein Notebook, das MacBook meines Freundes, mein Drucker und diverser Kleinkram. Nicht zu übersehen: Die Lebkuchen, die ich seit gestern am Vernichten bin.

Was ich hier machen will? Ein wenig Ordnung in das Chaos bringen. Die Notebooks bleiben, genauso der Drucker, aber der ganze Kleinkram sollte verschwinden. Somit muss ich nachher die Ablage machen, die leere Kippenschachtel, wie auch die leere Schokoladenverpackung wegräumen.

Der erste Teil ist bereits gespült, aber es steht leider immer noch etwas Zeug rum und die gespülten Sachen können dann auch gleich verräumt werden. In diesem Sinne dann auch Kaffeemaschinen putzen, das restliche Geschirr in der Wohnung verräumen und dann mal schauen, wie weit ich komm, ob ich nachher noch das Bento für Schatz für morgen vorbereite.

Hierbei handelt es sich um einen Ausläufer der Küche. Ursprünglich als Arbeitsplatte gedacht, mittlerweile zur Ablage deformiert. Alles, was an Post reinkommt, landet erstmal dort. Und es nervt mich unheimlich. Aber irgendwie krieg ich weder mich selbst, noch meine bessere Hälfte dazu, dass in der Ecke mal Ordnung herrscht. Ich glaub, ich muss da wirklich mal ganz DRINGEND aussortieren.

Der Wohnzimmertisch. Ich hasse ihn. Denn irgendwie landet alles dort. Es ist kein Dreck, nein, das sind unsere Kaffetassen von heute morgen, eine offene Packung Salzstangen und den Zucker. Der Rest sind primär Unterlagen, die den Weg zumindest mal aus der Küche rausgefunden haben, sowie Kleinkram unserer Kameras. Ach ja und die Shisha nicht zu vergessen. Die sollte eigentlich als Dekoelement in der Mitte des Tisches stehen. Aber du siehst: Sie ist an den Rand gewandert, aus Mangel an Platz. Links ist übrigens der Karton von Stoff Kontor zu sehen. Da ist mein Kunstleder für mein Masterpiece drin.

Jaaah, meine Nähecke. Man erkennt sie sofort. Denn da liegen Stoffe und jede Menge Kurzwaren rum: und der Beginn meiner Schneiderpuppe. Naja, aber in dieser Ecke muss ich mich zuerst um den Wäscheständer und um die Kartons kümmern. Da wir bald umziehen wollen, kann ich den großen Karton noch nicht entsorgen, denn da war meine Espressomaschine drin, die erst vor wenigen Tagen mit der Post gekommen ist.

Mein Sorgenkind. Ursprünglich war das mal unser Esstisch. Mittlerweile wurde er zum Wühl- und Krabbeltisch meiner Näharbeiten umfunktioniert. Mein Göttergatte hasst es und ich schlag jedes Mal die Hände über dem Kopf zusammen, wenn ich nähen will und keinen Platz habe. Aaaber, im Gegensatz zum Rest der Menschheit, finde ich mich in meinem selbstproduzierten Chaos zurecht und bin immer noch in der Lage Göttergatte zu zeigen, wo ER seinen Kram hingepackt hat. Das ist jedenfalls was wert und unterscheidet mein Chaos ganz klar vom Messidasein. Es ist chaotisch, ja, aber es ist weder dreckig, noch vermüllt. Also Klappe 😉

Sobald die Ablage doch mal ihren Weg aus der Küche gefunden hat, landet sie entweder auf dem Couchtisch oder, wie hier, auf der Couch. Es nervt. Aber seltsamerweise krieg ich auch das nicht in den Griff. Ein Rundumschlag oder ein blauer Sack wären die Idee, glaub ich. Aber dann bin ich wohl bald einen Kopf kürzer, weil dort u.A. die Notebooktasche von Göttergatte liegt. Und seine geliebte Tagesdecke. Und seinen Australienhut… Also doch aufräumen und kein Müllsack.

Juchuu, ich hab doch Müll gefunden. Und zwar ein frischer Altpapierkarton. Der muss noch verräumt werden und das Zeug, das ich die Tage aus dem Auto geholt hab. Auslüften und dann wegräumen. Der blöde weiße Karton sollte eigentlich schon lang bei seinen Eltern stehen. Das ist Bettwäsche drin, die aus Daunenfedern besteht. Und ich bin doch gegen Daunen allergisch. Mich nervts.

Eine kleine Garderobe, an der eindeutig zuviel hängt. Wir wollen im Schlafzimmer noch einige Garderobenhaken anbringen, damit Gäste die Garderobe im Wohnzimmer nutzen können und wir unsere Jacken und Mäntel im Schlafzimmer haben. Hauptproblem hier: Meine Motorradjacke. Ich nutze sie auch als Winterjacke und da ich generell zu faul bin um die Protektoren rauszumachen und ehrlich gesagt auch nicht weiß, wohin damit, ist die Jacke nicht gerade platzsparend. Aber sie hält dafür warm 😉

Hier werde ich wohl anfangen. Es handelt sich um einen Wäscheberg im Badezimmer, den es zu beseitigen gilt. Und während die erste Maschine läuft, werde ich wohl gleich auch die Medikamente verräumen und abstauben. Wird mal wieder nötig. Und dann kann ich auch endlich das Zeug aussortieren, was seit meinem Einzug nicht benutzt wurde.

Und noch mehr Wäsche. Sortieren, waschen, aufräumen. Während ich dann im Schlafzimmer tätig bin, kann ich auch gleich mal die Schränke aufräumen. Es nervt.

Übrigens, Kuh Berta sucht ein neues Zuhause. Wer mag sich ihrer (und meiner >.<) erbarmen? Sie stand jetzt ewig im Wohnzimmer, nimmt nur platz weg und Göttergatte hatte ihr sogar eine zeitlang die Augen verbunden, weil er sich von ihr beobachtet gefühlt hat. Ich habe nun endlich die Erlaubnis sie verkaufen zu dürfen.

Nach unserer Umräumaktion von vorgestern landete die Wäsche einfach mal auf der Fensterbank. Da ich endlich Platz im Schlafzimmer hab um laufen zu können (ich rede ja nicht schon seit Monaten davon, dass wir umstellen sollten -.-), verräum ich die Wäsche direkt. Und die beiden Kisten, die man da so schön im Spiegel sieht, sollten auch gleich noch ausgeräumt und umsortiert werden. Funktionswäsche raus und die Winterklamotten in den Schrank. Es ist kalt. Sagte ich das schon?

In diesem Sinne mache ich mich jetzt mal an die Arbeit. Wünsch mir viel Glück!!


 
 
 

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